Schlafverbot

Foto by www.schusterschitz-foto.com (Foto nachgestellt)

INNSBRUCK FORDERT LÖSUNGEN! 

Im November 2016 möchte die Stadt Innsbruck auf Idee und Geheiß der Innsbrucker Bügermeisterin Christine Öppitz-Plörer ein Verbot beschließen, das Nächtigungen auf der Straße unter Verbot und 2000 Euro Strafe stellt. Glücklicher Weise wird das haarscharf im Gemeinderat verhindert und tritt nicht in Kraft. Aufatmen ist angesagt. Jedoch bleibt eine fahler Nachgeschmack: seit Jahren ist man sich der Probleme gewahr, die teurer Wohnraum in Tirol mit sich bringt. Zahlreiche runde Tische und Alternativvorschläge werden geboren und gute Konzepte verhallen ungehört. Zu tief die Gräben, zu unsicher, wen man schützen solle: Investor*innen oder Bürger*innen in Not.

Wir glauben nicht an Verbote. Verbote funktionieren, weil sie das Problem verdrängen, aber sie lösen es nicht. Sie machen im Besten Fall die Herausforderungen unsichtbar und erzeugen aber dabei natürlich neue Probleme! Wir fordern die Arbeit an Lösungen, denn wir sehen und hören Vorschläge, die gemacht werden. Nun liegt es an den Entscheidungsträger*innen, Mut zu beweisen.

Politiker*innen sind unsere Entscheidungsträger*innen. Sie sind gewählt um Verantwortung wahrzunehmen. Wir fordern: Arbeiten wir an echten Lösungen! 

Lesen Sie das Statement der Tiroler Bettellobby zur Situation in Innsbruck: https://www.bettellobby.at/

Unter dem Hastag #Verbotsbruck kann man sich kritisch zum Schlafverbot äußern.