ROLLE VON PAT*INNEN

Was können Pat*innen tun?

  • Zuhören und für die Jugendlichen da sein
  • Freizeitaktivitäten unternehmen und Jugendliche an Ihrem Alltag teilhaben lassen
  • Normalität und Stabilität anbieten
  • Gespräche führen
  • Einbinden in das eigene Netzwerk

Möglichkeiten einer Patenschaft:

  • Bereicherung des sozialen Umfelds
  • Erweiterung der Aktivitäten außerhalb des Hauses
  • Einblick in Familien der Aufnahmegesellschaft
  • Netzwerk der jungen Flüchtlinge ergänzen
  • Stabile und langfristige Bezugsperson außerhalb der Einrichtung

Grenzen einer Patenschaft:

  • Kein Ersatz von professionellen sozialarbeiterischen und rechtlichen Aufgaben
  • Keine Abhängigkeitsverhältnisse schaffen
  • Kein Familienersatz
  • Grenzen wahren in Bezug auf Fluchterfahrungen
  • Überforderungen vermeiden durch Unterstützungsangebote (sowohl für Jugendliche wie auch für Pat*innen)

Vielfalt in den Patenschaften:

  • jedes Alter ist willkommen (jüngste Patin: 23 Jahre / älteste Patin: 67 Jahre)
  • Pat*innen sind Einzelpersonen, Paare, Geschwister, Familien und Freund*innen
  • Aktivitäten mit den Jugendlichen sind vielfältig: im Freien, Kreatives, Kulturelles, Sportliches, Kochen, Spiele...
  • Patenschaften sind enge Beziehungen bis hin zu einzelne Treffen zwischen Jugendlichen und Pat*innen
  • die Häufigkeit und Form einer Patenschaft richtet sich individuell nach Bedürfnissen der Jugendlichen