Über die Grenzen hinaus: Videowegweiser in Italien

Mit dem Videowegweiser hat die "Plattform Rechtsberatung - FÜR MENSCHEN RECHTE" eine einfache Möglichkeit geschaffen, sich über das Asylverfahren zu informieren. Aus dem erfolgreichen Projekt ist nun eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit entstanden.

Gemeinsam mit der italienischen Organisation Arci Catania wird der Videowegweiser in Italien umgesetzt und bekannt gemacht. Die Projektlaufzeit ist vom Februar 2015 bis April 2016 angesetzt. Die Zusammenarbeit mit der NGO aus Sizilien ist durch ein Training im letzten Jahr entstanden. 2014 hat die Plattform Rechtsberatung FÜR MENSCHEN RECHTE interessierte NGOs aus dem Bereich Menschenrechte nach Innsbruck eingeladen und sie zum Thema Videoerstellung und Videos als Tool der Öffentlichkeitsarbeit geschult. Dadurch konnten Netzwerke mit NGOs aus ganz Europa geknüpft werden und Kooperationen gestartet werden. 

Ideen weitergeben und gemeinsam nutzen

Italien ist als europäisches Grenzland im Bereich Flucht und Asyl besonders gefordert. Deshalb ist es umso wichtiger, den Videowegweiser durch das Asylverfahren für Flüchtlinge auch hier bereitzustellen, damit sich die Betroffenen selbständig über ihre Rechte und Pflichten informieren können. Gleichzeitig ist der Wegweiser Hilfestellung für Unterstützer*innen und Interessierte. Für die Plattform Rechtsberatung FÜR MENSCHEN RECHTE ist die Umsetzung des Projekts in einem weiteren EU-Staat ein großer Erfolg und ein wichtiger Baustein für grenzüberschreitende Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung. Die Zusammenarbeit wird als Erasmus+ Projekt gefördert: Entstehen soll nicht nur der Videowegweiser, sondern auch eine App für Österreich und Italien. 

Arci Catania als Partnerorganisation

Die italienische Partnerorganisation Arci Catania ist in Sizilien in der Jugend- und Sozialarbeit aktiv und engagiert sich im Bereich Kultur und Ausbildung. Die NGO will Möglichkeiten zur demokratischen Partizipation schaffen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern. Dabei sollen sowohl italienische Bürger*innen als auch Migrant*innen angesprochen werden. 

 

 Across borders: Videoguide goes Italy


The Plattform Rechtsberatung created the videoguide through the austrian asylum procedure in order to give asylum seekers, but also people working in the asylum field and interested people the chance to inform themselves about the rights and responsibilities of refugees. This successful project will continue now as an international cooperation between Austria and Italy.

In cooperation with the italian organisation ARCI Catania the videoguide will be realized going and published in Italy.  The project will be in progress during February 2015 and April 2016. Already in May 2014 Plattform Rechtberatung organized an international project in Innsbruck called „Videoguide goes Europe“ in order to train youngsters  from all over Europe in the field of creating videos and using them as a tool to promote human rights. Another aim was to establish a network between different associations to start transnational work in this field. The cooperation with the italian NGO Arci Catania started back then.

Share ideas and profit on both sides

Italy as an european border country has to face many challenges in the field of asylum. This makes it especially important to realize a videoguide through the italian asylum procedure for refugees there and to offer them a tool to inform themselves about their rights and responsibilities. Also people working in this field can use this tool to be better informed. For the Plattform Rechtsberatung it is a great success to be able to support ARCI Catania developing a videoguide and starting this project in another european country. Beside the italian version of the videoguide, also both organisations will develop a videoguide-mobile app for Austria and Italy.  

ARCI Catania

ARCI Catania is a non-profit organisation which works in the area of cultural promotion, education, training, social work and youth work. ARCI Catania's main objective is to promote processes of active citizenship and democratic participation of all marginalised groups, including migrants, young people and people with less opportunities, in order to promote their social inclusion and meaningful integration.
The cooperation is funded by Erasmus+.